Krokodile holen 8. Titel beim Mixed-Turnier
KSK1 besiegt Friedrichsthal im Finale / KSK2 leider nur Zehnter
Sportlich gesehen haben sich die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am Wochenende wieder einmal nicht gerade als gute Gastgeber erwiesen. Zum nunmehr bereits achten Mal gewannen die Krokodile ihr eigenes Turnier und verwiesen das Überraschungsteam aus Friedrichsthal sowie den Neuling SV Bietigheim auf die Plätze. Außerdem stellten die Lauterer auch den besten Torschützen und übernahmen die Führung in der ewigen Tabelle.

Alles andere als optimal verlief hingegen der Auftritt der zweiten Lauterer Mannschaft. Nach mehreren kurzfristigen Absagen war das aus Nachwuchsakteuren und ehemaligen Aktiven zusammengesetzte Team auf weitere Aushilfen angewiesen, was dem Zusammenspiel natürlich nicht zuträglich war. So resultierten die sporadischen, erfolgreichen Angriffe meist aus gelungenen Einzelaktionen – zu wenig, um mit eingespielten Teams mitzuhalten. Nach der erwarteten Niederlage gegen Titelverteidiger WC Ingolstadt (1:8) wurde dies in der Partie gegen den SV Friedrichsthal besonders deutlich. Von den Saarländern wurden die „kleinen“ Krokodile förmlich aus dem Wasser geschossen und mussten mit 0:12 die höchste Klatsche des Turniers hinnehmen. Besser lief es gegen den Stolberger SV, der in dieser Partie allerdings ebenfalls verstärkt seiner zweiten Garde Einsatzzeit gab. Beim 2:4 war man dicht am Punktgewinn und hatte zumindest genug Selbstvertrauen gesammelt, um engagiert in die abschließende Vorrundenbegegnung gegen die ebenfalls noch sieglose Uni Karlsruhe zu gehen. Nach eigener 1:0 Führung blieb man bis zur Halbzeit ebenbürtig (2:3), musste sich den Studenten aber am Ende doch mit 3:7 geschlagen geben.
In den Spielen um Platz neun und zehn wartete dann der wegen des schlechteren Torverhältnisses auf den letzten Platz der Parallelgruppe gerutschte WSV Ludwigshafen. Die Rheinstädter, die am Sonntag durch zwei Akteure verstärkt wurden, die tags zuvor noch in der zweiten Bundesliga auf Punktejagd gingen, ließen den Lauterern keine Chance und siegten mit 7:2 und 6:3. Somit ging die rote Laterne zum zweiten Mal nacheinander an den KSK2, der sich zwar gegen Ende immer mehr steigerte und zu glänzen wusste, aber nun schon seit zwölf Turnierspielen in Folge ohne Punktgewinn ist.
Für die erste Lauterer Mannschaft verlief der Turnierbeginn so gut wie perfekt. Hatte man in den Vorjahren stets mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, so zeigte man diesmal keinerlei Schwächen und siegte gegen das Sportteam Hamburg und den PSV Stuttgart - die beide aber auch nur mit Rumpftruppen angetreten waren - mit 7:2 bzw. 10:3. Gegen den starken Turnierneuling SV Bietigheim fiel dann in Spiel drei bereits die Entscheidung, nachdem der KSK in einer hart umkämpften, jedoch nicht unfairen Partie mit 5:3 die Oberhand behielt und vorzeitig den Gruppensieg einfuhr. Die Begegnung gegen Ludwigshafen war somit nur noch Makulatur, sollte allerdings am Schluss doch noch von Bedeutung sein, denn durch das hohe 11:2 wurde das Torverhältnis des WSV derart ramponiert, dass Hamburg dank nur eines mehr geschossenen Tores noch an den Rheinstädtern vorbei zog. Im schwäbischen Duell siegte Bietigheim mit 8:2, qualifizierte sich fürs Halbfinale und verwies Stuttgart auf Platz drei.
Die Finalrunde hatte es am Sonntag Morgen dann in sich, denn nachdem in den Anfangsjahren mit Stolberg und dem KSK meist nur zwei gleichwertige Teams am Start waren und sich zuletzt mit Ingolstadt ein drittes dazu gesellte, waren heuer gleich fünf Mannschaften dabei, die absolut auf Augenhöhe agierten. So hatte es in der Vorrunde diesmal mit Ingolstadt ausgerechnet den Titelverteidiger erwischt, der nach zwei knappen Niederlagen gegen Friedrichsthal (3:4) und Stolberg (4:5) nur Gruppen-Dritter wurde und um die Plätze fünf bis acht spielen musste. Hier gaben sich die Oberbayern keine Blöße, besiegten Hamburg und Stuttgart und holten Rang fünf, der allerdings das schlechteste Ergebnis beim siebten Auftritt in Kaiserslautern bedeutete. Dauergast Stuttgart (13. Turnier) wurde Sechster, gefolgt von den Hamburgern, die nicht an ihren dritten Platz vom Vorjahr heran kamen, aber immerhin zum Abschluss die Uni Karlsruhe noch auf Platz acht verweisen konnten.
In den Halbfinals sahen die Zuschauer zwei von Spannung kaum zu überbietende Partien, die locker auch hätten andersrum ausgehen können. Zunächst bekamen es die Lauterer mit dem Dauerrivalen aus Stolberg zu tun, der personell wohl das stärkste Team am Start hatte, dies jedoch im Wasser nur phasenweise untermauern konnte. So führten die Rheinländer zwar Mitte der ersten Halbzeit mit 2:1, bis zum Seitenwechsel hatten die stark aufspielenden Krokodile die Partie allerdings bereits gedreht und lagen 5:2 vorn. Es folgte eine weitere Drangperiode des SSV, der mehrfach zum Anschluss kam, aber nicht ausgleichen konnte. Stattdessen zogen die Lauterer immer wieder auf zwei Treffer davon, konnten am Ende beim Stand von 7:6 die Zeit locker ausspielen und holten sich die zwölfte Finalteilnahme in Folge.
Noch spannender verlief das zweite Halbfinale zwischen Bietigheim und den überraschend starken Friedrichsthalern. Nach dem es zwei Halbzeiten lang hin und her ging, jedoch trotzdem keine Entscheidung gefallen war, musste das Fünfmeterwerfen die Entscheidung bringen. Hier hatten die Saarländer, die bislang noch nie über Rang sechs hinaus gekommen waren, die besseren Nerven und folgten dem KSK ins Endspiel.
Auch das kleine Finale verlief auf Messers Schneide und endete wiederum mit nur einem Treffer Unterschied. Beim Abpfiff hatte der schwäbische Oberligist aus Bietigheim mit 5:4 die Nase hauchdünn vor dem Stolberger SV. Durch diese dritte Niederlage im sechsten Turnierspiel verpasste der Oberliga-Tabellenführer aus NRW nicht nur zum zweiten Mal in Folge das Treppchen, sondern musste auch die Führung in der ewigen Turniertabelle an den KSK abgeben.
Dass die Lauterer diesen Vorsprung noch weiter ausbauen würden, war im Vorfeld des Endspiels nicht unbedingt zu erwarten. Schließlich traf man mit dem SV Friedrichsthal auf das Team, das im Turnierverlauf nicht nur am meisten überrascht, sondern auch eine perfekte Mischung aus Kombinations- und Konterspiel gezeigt hatte. Aber die Krokodile hatten sich offensichtlich die richtige Taktik zurechtgelegt und ließen die Saarländer nicht zur Entfaltung kommen. Und den Unterschied machten in diesem Finale eindeutig die Damen: Friedrichsthals Maren Hinz, die zuvor schon zehn Treffer erzielt hatte, zur treffsichersten Dame der Konkurrenz avancierte und maßgeblich am Erfolg des SVF beteiligt war, kam nicht zur Geltung. Stattdessen spielten die KSK-Nixen groß auf: Melanie Keller glänzte als Vorbereiterin, Anita Raspudic erzielte zwei Treffer und Alexandra Uber traf noch vor der Pause zum 4:1. Aber auch wenn das Ergebnis etwas anderes auszusagen scheint: Es war eine spannende Partie, in der die Saarländer dem Rekordgewinner alles abverlangten. Zum Glück für die Krokodile ließ der momentane Oberliga-Tabellenführer diesmal die in den fünf vorangegangenen Spielen gezeigte Konsequenz vermissen und biss sich an der guten Lauterer Abwehr die Zähne aus. Beim finalen Schlusspfiff des Turniers stand auf der Anzeigetafel ein 5:1 für den KSK, bei dem Dirk Feddeck ebenfalls zweimal erfolgreich war. Dies genügte ihm, um mit insgesamt 17 Treffern seine Torschützen-Krone von 2016 zu verteidigen. Zweiter wurde Mark Braun (Stolberger SV/15), der nun mit 150 Toren die Führung in der ewigen Torschützenliste übernommen hat und seinen Teamkollegen Thomas Kreus (diesmal 4/gesamt 147) überflügelte. Mit elf Toren belegte Stefan Raspudic (KSK) Rang drei, gefolgt von Maren Hinz. In der zweiten Lauterer Mannschaft eiferte Jens Feddeck seinem großen Bruder Dirk nach, erzielte mit 4 Treffern die meisten seines Teams und war insgesamt gesehen hinter Frederik Ramthun (8) der viertbeste Schütze des KSK.
Für die Ende des Monats beginnenden Oberliga-Spiele scheinen die Krokodile also gut gerüstet zu sein, wenngleich eine Liga-Saison natürlich nicht mit einem Freundschaftsturnier vergleichbar ist. Wie es der Zufall will, ist der Gegner am 28. Januar im Monte-Mare ausgerechnet der SV Friedrichsthal… (sts)
So spielten sie:
KSK1: Frank Dick (Tor), Stefan Raspudic (11 Treffer), Melanie Keller (1), Alexandra Uber (2), Stefan Stranz (3), Anita Raspudic (3), Frederik Ramthun (8), Dirk Feddeck (17)
KSK2: Johannes Bröhl (Tor), Steffen Mann (1), Anita Raspudic, Youssef Chaouachi (2), Bianca Neumann, Jens Feddeck (4), Florian Heine (1), Johannes Diehl, Alexandra Uber (1), Stefan Heina, Alex Lane (1), Christiane Heine, Markus Schäffner (1)
Dieses Jahr gibts wieder die Berichte der anderen Teilnehmer, los geht's mit dem Finalisten:
Gefunden auf der Website des SV Friedrichtshal (www.schwimmverein-friedrichsthal.de) - geschrieben von Lukas Mathieu
Klasse Jahresauftakt in Kaiserslautern
Das Wasserballjahr begann für den SV Friedrichsthal schon fast traditionell mit dem Mixed-Turnier des Kaiserslauterer SK. Während man in den letzten Jahren nie oben mitspielen konnte, erreichten die SVFler 2017 einen hervorragenden zweiten Platz.
Mit fast allen jungen Spielern konnte der SVF in Kaiserslautern antreten und hatte mit Torhüter Paul Kintzel auch die nötige Erfahrung im Wasser. Problematisch war allerdings, dass – wie bei diesem Turnier immer üblich – dauerhaft zwei Frauen im Wasser sein müssen. Hier war man auf Hilfe von außerhalb angewiesen und konnte so auf die Spielerinnen Daniela Schön, Sabrina Krüger und Maren Hinz bauen. Der Spielplan meinte es gut mit den Friedrichsthalern, die zuerst gegen die schwächeren Teams der Gruppe A (KSK II und Uni Karlsruhe) antreten mussten und erst danach gegen den Vorjahressieger WC Ingolstadt sowie den Tabellenführer der Oberliga NRW Stolberger SV.
In den ersten beiden Partien gelang es dadurch, bestens in das Turnier zu starten. Nach einem 12:0-Kantersieg gegen die Kaiserslauterer Reserve, die sich erst im weiteren Turnierverlauf steigerte, lag man gegen das Team der Uni Karlsruhe zunächst mit 0:1 zurück. Dieser Missstand wurde allerdings schnell korrigiert und so erneut mit 8:1 ein deutlicher Sieg herausgespielt. So war den Friedrichsthalern der dritte Platz in der Gruppe sicher und sogar das Halbfinale möglich. Gegen den WC Ingolstadt, der nach der 4:5-Niederlage gegen Stolberg einen Sieg für das Halbfinale brauchte, musste man jedoch zuerst personell umplanen, da Daniela Schön und Sabrina Krüger bei ihrer Heimmannschaft aus Ingolstadt spielten. Dankenswerterweise half dann Tassja Buchheit vom WSV Ludwigshafen beim SVF aus. Zwar lag man erneut anfangs zurück, konnte aber jeweils zum 1:1 und 2:2 ausgleichen, in Führung gehen und schlussendlich trotz des Ausgleiches zum 3:3 noch mit 4:3 gewinnen. Somit war das Halbfinale bereits gebucht und das Spiel gegen den Stolberger SV entscheidend für den Gruppensieg und so einen eventuell etwas leichteren Gegner im Halbfinale am Sonntag. Nach dem Führungstreffer im ersten Angriff entwickelte sich bis zur Mitte der ersten Halbzeit ein enges und spannendes Spiel, bis sich in der Folge die Friedrichsthaler bis zur Halbzeit mit drei Toren absetzen konnten. Durch diesen Vorsprung gestaltete sich die zweite Hälfte etwas ruhiger und das Spiel konnte mit 9:6 gewonnen werden.
Somit trafen die SVFler am Sonntag verstärkt durch Marius Schönberger, Fabian Abel und Spielertrainer Andrzej Szczurkieiwcz als Gruppenerster im Halbfinale auf den SV Bietigheim, der sich noch mit drei Akteuren vom SC Neustadt verstärkt hatte. Dieses Spiel verlief vollkommen auf Augenhöhe und war an Spannung nicht zu überbieten. Während es zur Halbzeit unentschieden stand, lagen in der zweiten Halbzeit beide Teams in Front. Zu Beginn der letzten Spielminute führte zwar noch der SV Bietigheim, musste aber vor dem Abpfiff noch den Ausgleich hinnehmen. In einem packenden 5-Meterschießen konnte sich der SVF auf die Nervenstärke der eigenen Schützen sowie die schon gewohnten Paraden von Paul Kintzel verlassen und ins Finale einziehen.
Leider zeigte man in diesem Spiel gegen die erste Mannschaft des KSK die schwächste Leistung des gesamten Turniers und musste sich daher sogar mit 1:5 geschlagen geben.
Trotzdem ist der zweite Platz die beste Turnierplatzierung seit Wiederbeginn des Spielbetriebs im Jahr 2010 und eine hervorragende Leistung, auf die es in den nächsten Ligaspielen aufzubauen gilt. Wir bedanken uns bei den starken Gastspielerinnen und beim Kaiserslauterer SK für die Einladung sowie die wunderbare Organisation!
Es spielten: Paul Kintzel (T; 1 Ausschlussfehler), Yannis Künstle (3 Tore, 1 Ausschlussfehler), Daniela Schön (1/3), Pascal Hinz (5/3), Markus Lambert (1/3), Max Simonett (5/1), Manuel Christmann (1/0), Sabrina Krüger (1/2), Maren Hinz (10/0; Torschützenkönigin des Turniers), Lukas Mathieu (K; 7/1), Marius Schönberger, Andrzej Szczurkieiwcz (3/1), Tobias Bauer (2/1) und Fabian Abel.
Weiter mit dem Team mit der weitesten Anreise:
Gefunden auf der Facebook-Seite vom Sportteam Hamburg (www.facebook.com/SportteamHamburge.V) - geschrieben von Anne-Marie Fröhlich
"Es kommt immer anders als man denkt - clever einkaufen mit Sportteam
Mit dem ICE ging es für die Minimalbesetzung der Sportteamer zunächst spielend und mit vielen lustigen Geschichten und Komplimenten nach Mannheim. Aufgrund der Terminlage kam es wegen Überschneidungen mit Klausuren o.ä. vor allem im sonst auf Turnieren berühmt-berüchtigten Hagen-West-Rudel zu vermehrten Absagen. Wir bedauern dies sehr und hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder eine regere Beteiligung seitens aller Sportteamer_innen gibt.
Endlich in Mannheim angekommen, stiegen wir aufgrund fortgeschrittener Uhrzeit und massiver Verspätung auf Kosten der Deutschen Bahn ins Taxi nach 'Lautern. Durch die späte Nachtzeit und Berg- und Talfahrten durch verschlungene Landstrassen konnte man aber leider eher die felsige, als die pfälzische Landschaft bewundern. Unsere mitternächtliche Ankunft im Kaiserlauterer SK-Clubheim war wie immer herzlich. Am ersten Turnierabend ist es bekanntlich zahlenmässig noch überschaubar, was jedoch der Stimmung und der Lautstärke der Tanzmusik in keinem Fall geschadet hat. Nach einer kurzen Nacht wurden wir durch befreundete Spieler_innen der KSK-Krokodile und vom Herren WC Ingolstadt in die Wettkampfschwimmhalle ins Schulzentrum Kaiserslautern chauffiert.
Auch in diesem Jahr fragte man sich, ob die Halle wirklich so flach und schmal sein muss. Da diese Wettkampfverhältnisse insbesondere beim Torwartabspiel und bei anderen Anspielen am Beckenrand problematisch werden können. Wir bestritten den ersten Spielabschnitt in dieser herausfordenden Halle mit grossem Zutun unserer Freundschafts-"Einkäufe" vom HWCI (u.a. der Bundesligatorwart vom SSV Esslingen Florian "Flow" Pirzer, der sich im Feld die Ehre gab und seine Gattin Siri Strittmacher-Pirzer) und Stolberger SV (Christian Schmitz und Tim Klos).
Wir erzielten in der ersten Begegnung gegen die erste Mannschaft der Krokos, die auch mehrfacher Titelverteidiger des Neujahrs-Cups ist, immerhin einen Ehrentreffer (1:7). Im zweiten Spiel gegen Turnierneuling SV Bietigheim konnten wir jedoch ebenso wenig reißen (3:9). Zwischenzeitlich konnte durch die Überzeungskraft unseres Coaches Tom nicht nur überall für unseren allseitsbeliebten ELBCUP geworben werden (das Wochenende um Fronleichnam 16-18.06.2017 in HH-Overwerder und Geesthacht) sondern auch noch Patrik Färber vom SVB als Mitspieler kurzzeitig ausgeborgt werden.
Es wurde am Nachmittag dann nach einer längeren Mittagspause gegen den PSV Stuttgart noch einmal richtig knapp. So lagen wir in der ersten Hälfte des dritten Spieles sogar in Führung, konnten den Vorsprung aber leider nicht halten (3:4). Das Lospech wies uns leider die letzte Partie des Spieltages zu. Daher mussten einige das letzte Spiel mit gewaltigen Kohldampf und Bierdurst antreten. Diese Durststrecke verhalf uns mutmaßlich jedoch zum ersten Turnierpunkt in der Tabelle, da wir gegen die junge Mannschaft vom WSV Vorwärts Ludwigshafen noch ein Remis erkämpfen konnten (4:4). Durch einen hauchdünnen Unterschied in der Tordifferenz (mit -13 anstatt -14 Toren) konnten wir dann den ersten Spieltag als Gruppenvorletzter (4 v. 5) beenden.
In Anschluss an das Spieltreiben konnten wir uns dann im KSK-Clubheim beim Büffet mit legendären pfälzischen Knödeln und Gulasch, sowie Salatvariationen den Wanst vollschlagen. Die Völlerei ist aber auch immer von Nöten, um die lange Partynacht zu überstehen. Auch hier hat sich wiederholt gezeigt, dass man gar nicht immer Superlativen auffahren muss, um herzlich aufgenommen zu werden. Auf Spassturnieren hat die vereinsübergreifende Freundschaftlichkeit nämlich höchste Priorität. Daher war es eine grosse Freude Teil der geselligen Runden insbesondere des StSV und HWCI gewesen zu sein.
Übernächtigt, aber gut gelaunt starteten wir dann am nächsten Morgen in den zweiten Turnierabschnitt. Das erste Spiel am Morgen ist nicht nur immer ein Weckruf für den Kreislauf, für uns war es auch ein Duell gegen unsere treuesten Aushelfer_innen vom HWCI. Daher mussten wir schnell alternative Mitspieler_innen finden.Welches Dank unseres umtriebigen Jugendspielers Tino aber kein Problem darstellte. Anstelle von Flo konnten wir dann auch dem Torwart der KSK-II (Johannes Bröhl) die Chance geben sich im Feld ordentlich auszutoben. Unsere Kastenkrake Anne blieb nämlich aus strategischen Gründen im Tor, damit die Mixed-Turnierbedigungen von jederzeit zwei weiblichen Mitspielerinnen bestens erfüllt werden konnten. Es kam wieder zu einer Zitterpartie, bei der uns die "Klotruppe" aus Ingolstadt schlussendlich doch mit 3:4 hinunterspülte.
Ganz sieglos blieben wir jedoch nicht. Im letzten Spiel erspielten wir unter anderem auch Dank unserer hochklassig aufgefüllten Ersatzbank noch einen deutlichen Sieg (7:3) gegen die KIT Grey Seals (Unimannschaft aus Karlsruhe). Mit einer im Vorweg unerwarteten "lucky-number-seven" konnten wir der roten Laterne noch geschickt ausweichen und freuen uns schon auf das nächste Neujahrswasserballfest der Krokos! Nach rührenden Verabschiedungen machten wir uns dann wieder auf zum Bahnhof. Auch bei der Rückfahrt mussten wir wieder Verspätungen in Kauf nehmen, leider aber ohne Heimtaxi in HH.
Unsere Sportteam-Lautern-2017-Crew: Tom "The Coach" Junge, Youngster Konstantinos "Tino" Winkenwerder, Flensburgimport Dennis "Mr. Ticket" Richter, Maike Wohlers, Sascha Richter und Anne-Marie "Tier im Tor" Fröhlich
Stichworte: taxidriver, Leichensack, Tischkissen, Bordrestaurant, Aquaknarre, Einkaufsprofi